Österreich

FORE NEXT x ECOFORUM x JP Immobilien

9. Juni 2026 | Lesedauer 3 Minuten
v.l.n.r. Ferdinand Mayer (ECOFORUM), Dr. Daniel Jelitzka (JP Immobilien), Patrik Adler (JP Immobilien), Anna Freundlinger (FORE NEXT)

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Zwischen Markt, Mut und Menschen – ein Abend über die Zukunft der Immobilienwirtschaft

Was braucht es, um die Immobilienbranche der Zukunft mitzugestalten? Kapital, Marktverständnis und gute Projekte spielen eine Rolle – an diesem Abend wurde jedoch deutlich, dass eine andere Ressource langfristig entscheidend bleibt: Menschen mit Neugier, Haltung und dem Anspruch, Verantwortung zu übernehmen.

Gemeinsam mit JP Immobilien luden FORE NEXT und ECOFORUM zu einem Abend ein, der bewusst nicht auf klassische Panel-Dynamik setzte, sondern auf offene Gespräche, persönliche Einblicke und den direkten Austausch zwischen erfahrenen Marktteilnehmer:innen und der nächsten Generation der Branche.

Mehr als 70 junge immobilieninteressierte Mitglieder kamen im LUCKY PUNCH Comedy Club zusammen – ein ungewöhnlicher Ort für ein Immobilienevent und genau deshalb passend: weniger Bühne, mehr Gespräch.
©Gisi Taschner-Carl-Hohenbalken
Eröffnet wurde der Abend von Anna Freundlinger (FORE NEXT) und Ferdinand Mayer (ECOFORUM), die durch das Programm führten und die Diskussion mit gezielten Fragen entlang der Themen Karriere, Marktentwicklung, Unternehmensführung und gesellschaftliche Verantwortung gestalteten.

Im Mittelpunkt stand das Gespräch mit Daniel Jelitzka und Patrik Adler.
©Gisi Taschner-Carl-Hohenbalken
Persönliche Wege statt Standardkarrieren
Schon der Einstieg zeigte: Karrieren in der Immobilienwirtschaft folgen selten einem vorgezeichneten Plan. Patrik Adler sprach offen über seinen Weg – vom Vertrieb und Netzwerken über das Jusstudium bis zur heutigen Verantwortung im Bereich Akquise. Dabei entstand ein Bild einer Branche, die unterschiedliche Hintergründe nicht nur zulässt, sondern davon profitiert.

Auch Daniel Jelitzka gab Einblicke in den Aufbau und die Entwicklung von JP Immobilien und machte deutlich, wie sehr langfristige Perspektiven, unternehmerische Entscheidungen und die Bereitschaft, Chancen früh zu erkennen, den Unternehmenserfolg prägen.

Immobilienmarkt zwischen Realität und Möglichkeiten
Ein zentrales Thema des Abends war die aktuelle Marktsituation.

Steigende Finanzierungskosten, regulatorische Rahmenbedingungen und die Diskussion rund um leistbares Wohnen beschäftigen die gesamte Branche. Gleichzeitig wurde deutlich, dass gerade in anspruchsvollen Marktphasen neue Perspektiven entstehen.

Diskutiert wurde, welche Assetklassen aktuell besonders resilient sind, welche Entwicklungen für Wien und Graz relevant werden könnten und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit Investitionen, Entwicklung und Eigentumsbildung wieder stärker möglich werden.

Besonders spannend war dabei die Perspektive auf die kommenden Jahre: Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit und neue Nutzungsformen wurden nicht isoliert betrachtet, sondern als miteinander verbundene Themenfelder. Was junge Menschen wirklich beschäftigt.
©Gisi Taschner-Carl-Hohenbalken

Neben Marktfragen stand vor allem eine Frage im Raum: Wie gelingt heute der Einstieg in die Immobilienbranche?

Die Antworten waren bemerkenswert praxisnah.

Nicht der perfekte Lebenslauf, sondern Offenheit, frühe Praxiserfahrung, das aktive Stellen von Fragen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen wurden als entscheidende Faktoren genannt. Die Branche wurde als Schnittstelle aus Wirtschaft, Finanzierung, Recht, Stadtentwicklung und Kommunikation beschrieben – anspruchsvoll, aber gerade deshalb attraktiv.

Ein wiederkehrender Gedanke des Abends: Wissen entsteht nicht nur in Ausbildung oder Theorie, sondern vor allem im Dialog zwischen Generationen.


Unternehmertum und gesellschaftliche Verantwortung

Neben den wirtschaftlichen Themen blieb auch Raum für gesellschaftliche Perspektiven.

JP Immobilien stellte Initiativen rund um die St. Anna Kinderkrebshilfe sowie YoungDonators vor und zeigte, dass unternehmerisches Engagement über Projekte und Kennzahlen hinausgehen kann. Die Verbindung aus wirtschaftlicher Entwicklung und gesellschaftlichem Beitrag war kein Randthema – sondern Teil des Selbstverständnisses.


Ausklang mit Gesprächen, Wein und neuen Perspektiven

Beim anschließenden Networking wurden Diskussionen fortgeführt, Kontakte geknüpft und Gedanken vertieft. Unterstützt durch die Weinbegleitung des Weinguts Velich entstand genau jener Rahmen, der Formate wie diese wertvoll macht: Begegnungen, die über den Abend hinaus wirken.

Der Abend hat gezeigt, dass die Zukunft der Immobilienwirtschaft nicht nur in neuen Konzepten oder Marktzyklen liegt – sondern in Menschen, die bereit sind zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen und neue Perspektiven einzubringen.

©Gisi Taschner-Carl-Hohenbalken

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